Potsdam...

...zu Lande, zu Wasser & aus der Luft...

 

Na ja, zumindest fast... - wobei: Doppeldecker oberes Deck zählt doch als "Luft" - oder...?  ;-)

 

Potsdam ist alles: Überwältigend in ihrer Pracht, die vielen Villen & Schlösser, verschwenderisch mit Figuren bestückt und Gold wohin man schaut - und andererseits gefühlt eine einzige riesige Baustelle...

 

Mein erster Besuch war "strategisch geplant": Erst eine Stadtrundfahrt mit dem Doppeldecker, dann ein wenig durch die Fußgängerzone, was Leckeres essen und dann noch eine Bootsfahrt (die muss ja nun immer sein!) - mit Gustav, dem historischen Dampfschiff. Auf dem Wasser war es ziemlich windig - wobei das Wetter an sich gut passte: Die Wolken waren sehr angenehm - zumal sie zwar zum Teil sehr dunkel waren, ihren "Inhalt" aber netterweise für sich behalten haben.

 

Es reichte natürlich nicht, um sich z. B. noch das Hölländische Viertel anzuschauen - oder die 77 km Wege allein in den Gärten von Sanssouci. Aber doch, um einen guten Überblick zu bekommen: Glienicker Brücke, Schloss Cecilienhof mit seiner für Deutschland wichtigen Historie - und 55 Schornsteinen, von denen nur fünf tatsächlich "echt" sind, aber dafür jeder unterschiedlich (auf so eine Idee muss man ja auch erstmal kommen...), die verbotene Stadt, Alexanddrowka, Schloss Sanssouci und Neues Palais. Und Deutschlands einzige ALDI-Filiale mit eigenem Bootsanleger... - wer hat, der hat... 

 

Alles zumindest mal angerissen - ein guter Überblick und eine gute Ausgangslage für weitere Besuche. Die sich auf jeden Fall lohnen - und ein bisschen Zeit habe ich ja noch...

Bootsfahrt auf der Spree

Eine Stadt vom Wasser aus zu sehen, ist immer noch mal etwas anderes - das gilt natürlich auch für Berlin.

 

Zweieinhalb Stunden  lang - mit Museums-Insel, Oberbaumbrücke, Osthafen, aber natürlich auch dem Regierungsviertel.

 

Eine schöne Tour - auch wenn ich immer wieder froh war, wenn die Sonne mal hinter den Wolken verschwand...

 

Und einige Dinge tauchen natürlich immer wieder auf - z. B. der Fernsehturm - hier eine kleine Auswahl an Bildern...

Sony-Center, Potsdamer Platz

Das Sony-Center hat mich schon vom ersten Berlin-Besuch an fasziniert - ok - eher die "Decke"...

 

Bei Sonne und mit blauem Himmel ein tolles Bild - und irgendwann schaffe ich es auch mal im Dunkeln... :-)

Viktoriapark, Denkmal & Wasserfall

Warum ich ausgerechnet bei 34 Grad auf die mit 66m höchste natürliche Erhebung in Berlin geklettert bin...? Vermutlich Sonnenstich... 

 

Es war nicht so weit weg - der Viktoriapark ist nur knapp 3 km von meiner Wohnung entfernt - und ich wollte trotz Hitze mal raus aus meiner Wohnung, wo ich nachmittags eh nur verdunkelt sitzen kann, um die Temperaturen erträglich zu halten.

 

Genug gejammert! Im Park findet man das Nationaldenkmal für die Befreiungskriege - recht imposant aus grüngestrichenem "Fer de Berlin".

 

Ich hatte auf gute Ausblicke auf Berlin gehofft - allerdings sind die Bäume zu hoch, um wirklich einen Blick erhaschen zu können, wie man sieht... - 66 m  sind halt nicht die Welt...

 

Ein wenig beneidet habe ich die vielen Familien, die den über 20 m hohen künstlichen Wasserfall genutzt haben, um sich abzukühlen - mit zwei Kameras, die Wasser nicht so mögen, habe ich dann doch gebührend Abstand gehalten.

 

Dafür gab`s anschließend einen Eisbecher - ein wenig Abkühlung muss dann doch sein... ;-)

Tempelhofer Feld

Festgestellt, dass das Tempelhofer Feld - also der ehemalige Flughafen Tempelhof - noch dichter an meiner Wohnung liegt, als gedacht.

 

Also die Kameras geschnappt und hin - natürlich war ich nicht die Einzige, die diese Idee hatte - aber die Gruppengrößen hielten sich in Grenzen und im Großen und Ganzen wurde Abstand gewahrt.

 

Naturgemäß - Rollfeld - sind Bäume Mangelware - und damit Schatten, was beim hiesigen Wetter Sonnenbrand- bzw. Sonnenstichgefahr bedeutet... - jede Wolke am Himmel war willkommen, wenn sie sich vor die Sonne schob...  ;-)

 

Die Grillgerüche haben mich daran erinnert, dass ich nur gefrühstückt hatte - da musste zum Abschluss "natürlich" ein Eisbecher her - zur Abkühlung...

Historische Friedhöfe in Kreuzberg

Ich mag Friedhöfe - sie sind meist ein Ort der Ruhe - und es heißt auch nicht umsonst: Fürchte die Lebenden - nicht die Toten...

 

Besonders mag ich die historischen Friedhöfe - von denen es in Berlin auch einige gibt. Speziell die Kleinigkeiten machen das Besondere aus - finde ich zumindest.

 

Spannend ist auch zu sehen, wie unterschiedlich die Gräber in verschiedenen Ländern gestaltet sind. 

 

In Griechenland ist es z. B. üblich, auf den Gräbern Kleinigkeiten zu hinterlassen, die das Leben der/des Verstorbenen ausgemacht haben - bei Frauen sind es interessanterweise oft Putzmittel, die das Grab zieren - bei Männern meist ein "richtiges" Hobby: Auto, Motorrad, Angeln, ggf. auch Zigarren oder Wein. 

 

Bei uns ist es gerne monumental - gerade die alten Grabstätten betuchter oder berühmter Familien. Schade, dass viele der Grabstätten verfallen - andere sind zu Sammel-Urnengräbern umgewidmet worden. Da geht leider viel Kultur verloren...

Muttertag in Berlin...

...bei 26 Grad und strahlend blauem Himmel!

 

Mein gestriger Ausflug mit dem Fahrrad war etwas länger als geplant - daher habe ich meinem Po heute eine Pause gegönnt und bin "um die Ecke" gegangen - zum Urbanhafen.

 

Natürlich hat das tolle Wetter viele Menschen angelockt - so viele, dass es teilweise schon richtig unangenehm war... - schon faszinierend, wie sehr man sich an Abstand und wenig Kontakte gewöhnen kann und sich dadurch der Wohlfühl-Abstand zu anderen Menschen um einiges vergrößert.

 

Es gibt vieles, das angenehmer ist als FFP2-Maske bei 26 Grad... - aber wat mutt, dat mutt... ;-)

 

Die Bäume und Sträucher explodieren gerade - und auch die Tiere freuen sich über das tolle Wetter. Einer der vielen Schwäne auf dem Wasser bekam gar nicht genug davon, sich zu putzen und drehte sich dabei ständig auf der Stelle im Kreis. Hatte dadurch "rundum-Sicht". Witzig: Er drehte sich auch zweimal auf den Rücken, bzw. machte eine Art Wasserrolle... Hatte ich so auch noch nicht gesehen. 

 

Leider hat er mir nicht den Gefallen getan, sich richtig "aufzuschlagen" - den Part übernahm ein weiterer Schwan, aber leider weiter weg und nur von der Seite...

 

Auf dem Rückweg habe ich mir - das erste Mal seit ??? - etwas aus einem Kaugummiautomaten gezogen - hier gibt es sie noch - sogar im Sechser-Pack... Einen weiß-rosa farbenen Flummi... - Berlin ist einiges gewohnt, so dass ich nicht mal schräge Blicke geerntet habe, als ich Flummi-springen-lassend nach Hause gelaufen bin... :-D

Neptunbrunnen

Das eigentliche Ziel heute - bei strahlender Sonne - war die Lottumstrasse - besser gesagt: Die dortige Kirschblüte. Nachdem hier in Kreuzberg schon einige freistehende Kirschen blühen... Nun, hohe Häuser + enge Strasse = viel Schatten = noch nix mit Blüte... Das muss also noch ein wenig warten.

 

Alternativ musste dann der Neptunbrunnen dran glauben - my style photographed...  ;-)

Streetart...

Heute wird`s bunt...

 

Streetart ist natürlich auch in Berlin an jeder Ecke zu finden - hier nur eine sehr kleine Auswahl eines ersten Ausflugs mit Blick darauf.

 

Es ist wirklich faszinierend, wie man mit Spraydosen so filigran arbeiten kann.

 

An einem sehr großen Haus war an jeder Säule und auf beiden Seiten je ein Gesicht gesprüht - das macht soviel aus...

 

Was sich mir allerdings nicht erschließt ist, warum es "nette" Menschen gibt, die entweder mit Farbbeuteln oder irgendwelchen kruden Schriftzügen diese Kunstwerke versauen müssen...

 

Ich wäre davon ausgegangen, dass es hier eine Art "Ehrenkodex" unter den Sprayern gibt - aber das scheint nicht mehr up-to-date zu sein... Sehr schade!

U7 vom Südstern bis Spandau

Die U7 ist lt. Wikipedia die längste U-Bahnstrecke in Berlin - und eine mit vielen schönen Bahnhöfen. Da sie praktischerweise fast an meiner Haustür vorbeifährt, das Wetter eh sch...lecht war und es unterirdisch zumindest nicht regnet, habe ich mich ins Vergnügen gestürzt: Vom Südstern bis zum Rathaus Spandau zumindest.

 

Und ich finde, es hat sich gelohnt... 

Fahrräder und anderes...

Fahrräder stehen hier an jeder Ecke rum - meist gut gegen Diebstahl gesichert - die einen oder anderen aber ganz offensichtlich schon ein wenig länger...
 
Manchmal darf man sogar quer durch ganze Häuserblöcke fahren - als Abkürzung.
 
Und als Ausgleich dafür, dass es hier heute mal wieder grau, kalt & ungemütlich war, erste Frühlingsboten...

Volkspark Hasenheide im Vor-Frühling

Es ist gefühlt Frühling - und das im Februar!

 

Und natürlich nutzen das alle, die irgendwie können, aus.

 

Was in Köln der Grüngürtel ist, sind in Berlin die (Volks-)Parks - in diesem Fall der "Volkspark Hasenheide", praktischerweise meiner Wohnung direkt gegenüber.

 

Es war einiges los - v.a. Hunde und die Zwerge hatten ihren Spaß! Aber man muss sagen, dass die meisten wirklich vernünftig waren - und auf Distanz blieben.

 

Einige unermüdliche waren schon mit T-Shirt unterwegs - und ein paar Jungs sogar mit nacktem Oberkörper und auch nackten Beinen - also sozusagen in Unterhose... - nun, das wäre mir dann jetzt doch ein wenig zu kühl.

 

Berlin ist also eigentlich auch sehr grün - zumindest im Sommer - jetzt fehlen (natürlich) die Blätter - wobei auch diese Zeit - zumal mit Sonne - ihre Reize hat.

 

Blätter vom vergangenen Jahr, die sich in Zweigen verfangen haben und von hinten angeleuchtet werden, Samen-Dolden, pinke Beeren (die wirklich so pink leuchteten!) oder weiß-gesponnenes... - auch im Winter hat die Natur viel Schönes in petto!

 

Erste Eindrücke von Kreuzberg

Bisher war es leider fast nur feucht oder nass... - daher habe ich gestern halt erste Eindrücke von meinem aktuellen Wohnort Kreuzberg ohne Sonne fotografiert. 

 

Und was in der Natur gilt, gilt natürlich ebenso für die Stadt - Motive gibt es bei jedem Wetter...

 

Die lustigen Sprüche der BSR auf den Abfalleimern, interessante Schaufenster - Fahrräder an jeder Ecke - manche offensichtlich schon länger nicht bewegt - Toreinfahrten & Hinterhöfe - es gibt immer wieder und überall Interessantes zu entdecken! :-)